Aufgaben und Ziele

Primäre Aufgabe und Ziel der Arge ANiT ist das Einfordern und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Tirol / THG. (Siehe Kooperationsvereinbarung)

Mit der Gründung der ArGe ANiT haben wir, die Angehörigen, politische Teilhabe bekommen, d.h. wir entscheiden mit, wie sich das Leben unserer Angehörigen (Menschen mit Behinderungen und Menschen mit erschwerten Lebensbedingungen) auf allen Ebenen (Gesetze, Verordnungen, Fördermittel, Einrichtungen, DienstleisterInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen, etc.) in Tirol in Zukunft entwickeln wird.

 

Warum wurde die ArGe ANiT gegründet:

… damit das Land Tirol, Abteilung Soziales, Fachbereich Behindertenhilfe, einen Zugang zu den Anliegen, Bedürfnissen und Empfehlungen der Angehörigenvereine und Selbsthilfegruppen hat und mit gewählten VertreterInnen sprechen kann. Das erleichtert die gesamte Kommunikation, bedeutet Entwicklungspotential und die Teilnahme an Sitzungen (z.B. Transparenz-Team), bei denen Angehörige bisher ausgeschlossen waren.

Die Angehörigen haben jetzt die vom Land Tirol seit 2017 geforderte und anerkannte Vertretung. Diese Angehörigenvertretung ist im Teilhabegesetz (§ 48) erwähnt und wurde mit der ArGe ANiT realisiert.

Diese Vorgehensweise hat das Teilhabegesetz (ehemals Rehagesetz) auch mit der  NutzerInnevertretung (= gewählte Betroffenenvertretung) vorgegeben.

Außerdem gibt es noch den Teilhabebeirat (ehemals Behindertenbeirat), der eine beratende Funktion gegenüber dem Land Tirol, Abteilung Soziales, Behindertenhilfe, hat.

Die argeSODiT (Arbeitsgemeinschaft der sozialen Dienstleistungsanbieter in Tirol) existiert bereits seit 29.11.2011. Die ArGe SODiT steht in engem Austausch mit dem Land Tirol und stellt das Pendant zur ArGe ANiT dar.

 

Mit der Gründung der ArGe ANiT schließt sich der Kreis und die Angehörigenvereine und Selbsthilfeguppen sind mit ihren Anliegen politisch in der ersten Reihe vertreten. Kräfte bündeln… Ziele erreichen!

Ihre Stellungnahnme zu sozialen Dienstleistungsanbietern in Tirol und zu Land Tirol (alle Abteilungen) können Sie gerne in einer anonymisierten Umfrage mitteilen: Hier (Institut für Soziales.tirol)